Eine klangvolle Reise von Geisas Vergangenheit in die Zukunft haben 19 Schüler der Rhön-Ulstertal-Schule unternommen. Unterstützt von Klassenlehrerin und Medienpädagogin interviewten die Zwölfjährigen Bewohner der Kleinstadt, nahmen Geräusche in der Umwelt auf, sammelten interessante Klänge und erstellten eigene Kollagen.

Die Zuhörer erfahren und erleben, wie leise man in Geisa gelebt hat, als die Kleinstadt nur aus einer handvoll Höfe bestand. Eine ältere Bewohnerin erklärt in hessisch-thüringischer Mundart, dass die Kinder früher viel weniger Spielsachen als heute hatten und einfach gemeinsam sangen, um sich die Zeit zu vertreiben. Die Jugendlichen schildern aber auch ihre eigenen Träume von einer Zukunft, in der Smartphones noch wichtiger sind als heute und Hausaufgaben nur noch elektronisch erledigt werden. Kurze Textpassagen geben dem vierminütigen Hörspiel einen roten Faden.